Methodische Hinweise
Materialien

Fachinhalte

können über die angegebene Literatur, aber auch gut über das Internet z. B.  www.kinderzentrum.de oder www.dbs-ev.de und www.dgs-ev.de recherchiert werden.

Geeignete Literatur für diese Lernsituation:

  • BAUMGARTEN/FÜSSENICH (Hrsg.);  Sprachtherapie mit Kindern, München 1999
  • FUCHS R. / SIEBERS CH. ; Sprachförderung von Anfang an, SPI Köln 2002
  • HERMANN-RÖTTGEN, M.; Unser Kind spricht nicht richtig..., Stuttgart 1997
  • WENDTLAND W. ; Sprachstörungen im Kindesalter, Stuttgart 2000
     

Die Aufgabe der Lehrkraft in dieser Lernsituation

 liegt vor allem in einer fachlich fundierten Lenkung und Unterstützung in der Analysephase sowie einer strukturierten Begleitung in den Gruppenarbeitsphasen.
Dabei kommt es u. a. darauf an, die Situationsbeschreibung als Einstieg in die Lernsituation zu nutzen und

  • die Fallbeispiele  sowie von der Klasse ggf. zusätzlich eingebrachte Beispiele zu analysieren und deren fachliche Zuordnung vorzubereiten ( s. Anlage 1 – Lehrervortrag).
  • Daneben ist ein weiterer Focus im Unterrichtsgespräch auf förderliche oder ungünstige (s. Anleiterin in Beispiel 1) Verhaltensweisen und Haltungen von Erwachsenen gegenüber sprachauffälligen Kindern zu lenken, da dadurch Störungsbewusstsein und Sprechängste vs. Selbstbewusstsein und Sprechmotivation entscheidend mitbeeinflusst werden.
  • In der Vorbereitung der ersten Gruppenarbeitsphase, sollten die Erwartungen an das mögliche Arbeitsergebnis (s. Beispiel Anlage 2.1) deutlich gemacht werden, damit die Schülerinnen und Schüler eine Orientierung für den Umfang der Aufgabe haben.
  • In der zweiten Gruppenarbeitsphase kann neben dem Rückgriff auf Erfahrungen aus der Sozialassistentenausbildung auch eine Unterstützung und Beratung durch Lehrkräfte aus dem Bereich sozialpädagogische Medien sinnvoll sein.
     

Lernkontrolle  / Leistungsbewertung:

Zur Leistungsbewertung der handlungsorientierten Lernsituation bietet sich ein in der Anlage 4 vorgestelltes Verfahren an, bei dem zur Bewertung die Produkte der Gruppenarbeit, ein jeweils individueller Lern- und Erfahrungsbericht der Schülerinnen und Schüler sowie die Beobachtungen des Lernverhaltens der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkraft kombiniert werden.